Ein kleiner Hügel mitten in einer Grünanlage: Ein unscheinbarer Abstieg, direkt an einem der Wege, führt in die Tiefe. Wo jeden Tag mehrere hundert Menschen achtlos vorbeigehen, befindet sich der einzige öffentliche Luftschutzbunker des Stadtteils Kiel-Schilksee.
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Gebaut wurde dieser Tiefbunker Mitte der 30er Jahre im Rahmen des Aufbaus und der Aufstellung der ehemaligen 1. Marine-Flak-Brigade. Nach seiner Fertigstellung Ende der 30er Jahre gehörte das Bauwerk als Maschinen- und Bereitschaftsbunker zur schweren Flak-Batterie Schilksee, der 2. Marine-Flak-Abteilung Friedrichsort. Das Besondere: An dem Bunker ist eine betonierte Bettung für eines der 20 mm Geschütze zur Tieffliegerabwehr angebaut.
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Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde auch die schwere Flak-Batterie Schilksee, wie alle anderen bautechnischen Einrichtungen der 1. Marine-Flak-Brigade, gesprengt. Lediglich der ehemalige Maschinen- und Bereitschaftsbunker mit der 20 mm Bettung blieb vollständig erhalten und geriet in Vergessenheit.
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Im Jahre 1985 wurde das Bauwerk, als letzter Bunker in Schleswig-Holstein, zu einer öffentlichen Zivilschutzanlage umgebaut. Diese sollte der Zivilbevölkerung Schutz bei einem bewaffneten Konflikt zwischen der NATO und dem Warschauer Pakt bieten.
Die Projektgruppe „unter schleswig-holstein“ lädt Sie zu einem Rundgang durch das Areal der ehemaligen schweren Flak-Batterie Schilksee ein. Erfahren Sie bei diesem Rundgang nicht nur etwas über die Geschichte, den Aufbau und die Funktion der aktiven Luftverteidigung Kiels im Zweiten Weltkriegs, sondern auch viele weitere interessante Informationen über Kiels bewegte Militär- und Zivilschutzgeschichte!
Sondertermine nach Absprache jederzeit möglich!
Treffpunkt: Wendehammer Funkstellenweg; vor der ehemaligen Küstenfunkstelle „Kiel Radio“
Preis: 5 € p.P./ erm. 3 € p.P.
Kontakt und Anmeldung:
unter hamburg e.V.
Tel.: 040 / 636 700 77
Fax.: 040 / 682 67 561
Mail: info(at)unter-sh.de
Wichtiger Hinweis: Der Rundgang findet bei jedem Wetter statt! Während des Rundgangs bewegen wir uns zum Teil im öffentlichen Straßenverkehr. Jeder Teilnehmer ist für sein eigenes Verhalten verantwortlich! Bei den Stopps ist unbedingt auf andere Passanten Rücksicht zu nehmen! Auf Grund der Enge im Bauwerk steht nur eine eingeschränkte Zahl an Besucherplätzen zur Verfügung. Eine Voranmeldung ist daher unbedingt nötig! Bitte lesen Sie auch unbedingt unsere Hinweise und Bedingungen für diesen Rundgang!